Aus dem Newsletter von Robert Pauly vom 19.06.2011:

Nach einer Aufzeichnung im TV-Studio unterhalte ich mit einem der anwesenden Kameramänner. Unter anderem darüber, dass ich mir eine Live-Aufnahme deutlich schwieriger vorstelle, als das Aufnehmen einer Reportage, die zeitversetzt gesendet wird und notfalls wiederholt werden kann.
„Das ist interessant – denn wir haben die exakt umgekehrte Erfahrung gemacht” lautet die Reaktion des Technikers.
„Wenn wir die Livesendung einer 30-sekündigen Nachrichtenmeldung aufzeichnen, geht diese gewöhnlich umgehend fehlerfrei in die Ausstrahlung. Wenn wir aber anschließend mit dem gleichen Sprecher einen weiteren 30-Sekünder aufnehmen, der nicht live, sondern erst später ausgestrahlt werden soll, geschieht das genaue Gegenteil: Dann benötigen wir oft eine Stunde und länger – weil sich der Moderator ständig verspricht und alles mehrfach wiederholt werden muss.”
Interessant, vor allem wenn wir uns fragen . . .
. . . warum hauptberufliche Networker im Schnitt finanziell weniger erfolgreich sind, als ihre nebenberuflichen Kollegen?
. . . warum Piloten bei Flugzeugabstürzen oft die Nerven behalten, statt in Panik zu verfallen?
. . . warum viele Arbeitslose, die in unserem Geschäft starten, auch mit ihrer vielen verfügbaren Zeit trotzdem so gut wie keine Ergebnisse erzielen?
. . . und warum es manchen Menschen gelingt, die schon einen 14-Stunden-Tag haben, trotzdem nebenher noch mehr Dinge erfolgreich zu bewerkstelligen als viele andere Leute?
„Willenskraft”, „Konzentration” und „keine Ablenkungen zulassen” sind zwar die nahe liegenden Antworten:
Sprich, . . .
. . . wenn es keine Möglichkeit gibt, es „nächste Woche” zu tun, muss es in dieser Woche erledigt werden.
Wenn es keine Möglichkeit gibt, es „morgen” zu tun, muss es heute getan werden.
Wenn es keine Möglichkeit gibt, es „nachher” zu tun, muss es jetzt getan werden.
Nun, diese Erkenntnisse sind keine große Überraschung. Aber das Interessante an der Aussage des Kameramannes scheint zu sein:
Je weniger Zeit zur Verfügung steht, um eine Aufgabe zu erledigen, die erledigt werden muss – um so mehr scheinen uns auch unser Unterbewusstein, das Universum oder der liebe Gott (oder alle gemeinsam) zu Hilfe zu kommen.
So dass etwas, für das man bei genügend vorhandener Zeit eine Stunde benötigt, eben auch in 30 Sekunden (also mit einem Einhundertzwanzigstel des Einsatzes) erledigt wird.
Ob es also ungerecht ist, wenn manche Menschen das 120-fache des Einkommens beziehen, das andere erhalten?
Und ob eine „soziale Hängematte” tatsächlich für mehr Glück und Erfolg sorgen kann? Weil Menschen auf diese Weise mehr Zeit und mehr Sicherheit haben?
Ich kann es nicht sagen.
Was ich aber aus Erfahrung sagen kann, ist:
Dass die meisten Networker, die ihren Hauptjob kündigen (um mehr Zeit für ihren Geschäftsaufbau zu haben) nicht mehr, sondern oft weniger erreichen, als zuvor.
Während nebenberufliche Networker, die ihr Geschäft trotz eines 8- (und mehr) -Stundentages aufbauen wollen, eine Lösung finden, um in der wenigen vorhandenen Zeit ihre gewünschten Ergebnisse zu erreichen.
Falls Sie also einen Partner haben, der – um mehr Erfolg haben zu können – überlegt, seine derzeitige Einkommensquelle aufzugeben . . .
. . . könnte es sinnvoll sein, dass sich dieser zuvor Gedanken über seine Ernsthaftigkeit, seine Fokussierung und über sein persönliches Zeitmanagement macht. Um auf diese Weise noch einen zusätzlichen „Sonderbonus” vom Universum zu erhalten
Denn mehr zu schaffen, scheint nicht so sehr eine Frage zu sein, wie viel Zeit zur Verfügung steht – sondern vielmehr, was wir in der zur Verfügung stehenden Zeit schaffen müssen.
Aber vielleicht täusche ich mich auch. Vielleicht gilt ja das Gesetz (dass Zeitknappheit für mehr Ernsthaftigkeit und für eine echte Ausschöpfung aller Resourcen sorgt) nur in Fernsehstudios und nicht im Network Marketing . . .
Viel Erfolg wünscht
Ihr Robert Pauly
***
Vielen Dank Robert Pauly für Deine Gedanken!
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